Bayernliga 2011 >> 02.03.2012 19:00
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FC Eintracht Bamberg TSV Großbardorf
2             0

  Tore:
59     Fischer
85     Bechmann

  Tore:


Spiel-Bericht
Zuschauer:   474
Ragati geht mit seiner Elf hart ins Gericht.

Beim Bayernligisten TSV Großbardorf stimmt bei der 0:2-Niederlage in Bamberg vieles nicht.

Mit großen Hoffnungen waren Großbardorfs Trainer Hansjürgen Ragati und seine Mannschaft am Freitagabend zum Frankenderby nach Bamberg gefahren. Was nach den 90 Minuten blieb, waren Frust und Enttäuschung. Der Auftakt nach der Winterpause ging nach einer schwachen Leistung mit 0:2 verloren.

Während Bambergs Trainer Christoph Starke in der Pressekonferenz stolz auf seine Mannschaft war, spiegelte Ragatis Gesichtsausdruck seine schlechte Stimmungslage wider. „Vom Willen und vom Einsatz her hat vieles gestimmt und meine Mannschaft hat größtenteils so gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe. Vor allem in der ersten Halbzeit hat sie ansprechend agiert, nur ihre Chancen nicht verwertet“, lobte Starke seine FC'ler. Ragati ging dagegen mit seinen Schützlingen hart ins Gericht. „Das hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Wir hatten in den ersten 45 Minuten viel zu viel Respekt. Wir sind eigentlich nur nachgelaufen. Da hat vieles nicht gestimmt.“
„Meine Leistungsträger haben nicht das gebracht, was ich erwartet habe. “

Bereits in dieser Phase hatten die Grabfelder, obwohl sie durch Manuel Leicht die erste Möglichkeit besaßen, Glück, nicht in Rückstand zu geraten. So traf Bambergs immer gefährlicher Torjäger Peter Heyer nach glänzender Vorarbeit von Markus Fischer aus acht Metern das Tor von Klaus Freisinger nicht (26.). Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Freisinger einen Deptalla-Kopfball mit Mühe entschärfen und Dotterweichs Nachschuss prallte von der Latte ins Feld zurück (43.).

Mit Wiederbeginn bekamen die Gäste das Match besser in den Griff. „Da haben wir es insgesamt besser hingekriegt“, fand Ragati. Dennoch war auch da unverkennbar, dass im Spiel nach vorne wenig zusammenlief. Zu schnell wurden die Bälle wieder hergegeben. Deshalb beschworen die Grabfelder kaum Gefahr vor dem Bamberger Tor herauf, in dem Julian Bach einen geruhsamen Abend verbrachte. Nur einmal hätte es hinter ihm einschlagen können, als André Rieß, der auf der rechten offensiven Außenbahn agierte, frei stehend abzog – er setzte das Leder über das FC-Gehäuse (71.). Hätte er getroffen, hätte das den 1:1-Ausgleich bedeutet. „Dann hätte die Partie kippen können“, sagte der TSV-Trainer hinterher.

So aber blieb es bei der Bamberger Führung, die Markus Fischer mit einem gefühlvollen Freistoß über die Mauer in den Winkel erzielt hatte (59.). Als der TSV-Keeper einen weiten Ball fallen ließ und Bechmann das Leder ins Tor beförderte, war das Match endgültig gelaufen (85.). „Der Sieg war verdient. Bamberg war geistig frischer und hat mehr riskiert. Wir dagegen haben nicht das abgerufen, was wir können. Meine Leistungsträger haben nicht das gebracht, was ich erwartet habe. Lediglich Manuel Orf kann man positiv hervorheben“, bilanzierte Ragati.

Statistik zum Spiel

Bayernliga
FC Eintracht Bamberg – TSV Großbardorf 2:0 (0:0)

Bamberg: Bach – Pickel, Finnemann (63. Kettler), Bechmann, Gradl – Kaiser – Herl, Dotterweich – Fischer (87. Ribeiro) – Heyer, Deptalla (74. Karl).

Großbardorf: Freisinger – Kaufmann (46. Heilmann), Orf, Zang, Götzfried – Schönwiesner, Kirchner (59. Heim) – Rieß (72. Hirn), Leicht – Piecha, Dinudis.

Tore: 1:0 Fischer (59.), 2:0 Bechmann (85.).

Schiedsrichter: Hertlein (Dinkelsbühl).

Zuschauer: 474.

Autor: Mainpost



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